Schluss mit den haarsträubenden Zuständen bei der Uranbeschaffung

Majak_SatellitenkarteBei der Beschaffung der nuklearen Brennelemente unserer AKWs herrschen unhaltbare Zustände.

Laut dem «Rundschau»-Beitrag vom 8. September bezieht die Firma Areva, welche Axpo beliefert, Brennelemente von der russischen MSZ in Elektrostal nahe Moskau. MSZ wiederum bezieht ihren Rohstoff unter anderem aus der russischen Wiederaufbereitungsanlage Majak, die für massive Umweltschäden verantwortlich ist.

Der Uranabbau ist ebenfalls höchst problematisch. An vielen Standorten herrschen katastrophale Zustände. Umwelt- und Sozialstandards werden fahrlässig missachtet.

Nach geltendem Kernenergiegesetz beziehungsweise Kernenergieverordnung ist Transparenz nicht erforderlich. Entsprechende Bewilligungsvoraussetzungen sind nicht vorgesehen. Die Erteilung einer Bewilligung kann daher bis heute nicht von solchen Kriterien abhängig gemacht werden. Deshalb fordere ich mit einer Motion die Einhaltung internationaler Umweltstandards als Voraussetzung für die Beschaffung von nuklearen Brennelementen. Ich fordere Transparenz und entsprechende Bewilligungskriterien.