Bemerkenswertes

Lesen Sie, was mich anspringt, beschäftigt oder zum Lachen bringt – sporadisch aufgeschriebene Zitate und Gedanken:

 

„Die Türkei ist heute das grösste Gefängnis der Welt für Journalisten“
Manon Schick Generalsekretärin von Amnesty Schweiz am 16.9.2017 vor der SP Fraktion in Bern

„Unsere Politik ist vielleicht nicht immer so medienwirksam. Dafür haben wir die beste Verbündete, die es überhaupt gibt: die soziale Realität.“
Bundesrat Alain Berset zu den Delegierten der SP am 24.Juni 2017

„Wir können nicht alle Probleme dieses Landes über die Steuern lösen.“
Bundesrat Ueli Maurer erklärt am 31. Mai 2017 im Nationalrat, warum er die Idee seines Fraktionskollegen Lukas Reimann, Ferien in der Schweiz von den Steuern abziehen zu können, nicht gut findet.

„The Bitterness of poor quality remains long after the sweetness of low price is forgotten.“
Absender unbekannt

„Climate change will threaten financial resilisence and longer term prosperity.“
Mark Carney, Governor der Bank of England (29. Sept. 2015)

„Bei den AKW ist es wie bei den Menschen. Sie können zum Arzt gehen und der sagt Ihnen sie seien gesund. Dennoch kann es sein, dass sie eine Woche später in einem Holzkästchen liegen. Mit zunehmendem Alter nimmt diese Wahrscheinlichkeit zu.“
Walter Wildi (Prof. für Geologie Uni Genf) in einer UREK-Sitzung zur Laufzeitbeschränkung der AKW

 „In der Schweizer Politik gibt es diese enigmatische Idee, dass Alter und Sicherheit bei AKWs nicht miteinander zu tun haben. Das ist weitgehend einzigartig.
Dito

Ein AKW mit Kernmantelrissen wie Mühleberg wäre in Deutschland abgeschaltet worden, in der Schweiz wird der Schaden geflickt, die Leistung muss aber weiter erbracht werden. Das ist so wie wenn sie einem Hochleistungssportler einen Gips verschreiben, ihm aber gleichzeitig anordnen weiter zu laufen.
Dito
„Die Bundesverfassung legt die Kompetenzen der Institutionen fest. Sie legt Kompetenzen aber auch Grenzen für jede Gewalt fest. … „Demokratie ist auch eine Haltung eine Überzeugung, Minderheiten mit einzubeziehen, Kompromisse zu sichern“ (sinngemäss)
Evelyne Widmer Schlumpf bei ihrer Abtrittsrede als Bundesrätin am 9. Dezember 2015
„Bei der nächsten Bundesratswahl werden wir die Ausschlussklausel der SVP nicht mehr akzeptieren.“
Filippo Lombardi Fraktionschef der CVP bei den Bundesratswahlen. Die SVP-Statuten sehen vor, dass Mitglieder, die gegen den Willen der Parteileitung eine Bundesratswahl annehmen automatische von der Parteiausgeschlossen werden.
„Mesdames et messieurs, nous sommes dans la merde.”
Luzius Wasescha Schweizer Botschafter zum Ja der Schweiz zur Masseneinwanderungsinitiative vor einer Auswahl von Fraktionsmitgliedern 19.03.2014

„Bei den ersten Bilateralen waren wir ein Anwärter auf eine Mitgliedschaft bei der EU, hatten viel Sympathie und gute Karten. Inzwischen sind wir das nicht mehr. Wir sind Bittsteller gegenüber 28 EU-Staaten. Wir sind gegenüber der EU auf dem selben Status wie die Mongolei.”
dito

„Die Personenfreizügigkeit hat für die EU viel weitreichendere Bedeutung als nur eine wirtschaftliche. Die Personenfreizügigkeit ist ein fundamentaler Bestandteil des Europäischen Integrationsprojektes und es geht mehr als alles um die Freiheit der Menschen.”
Richard Jones, Botschafter der EU in Bern, am 6. März 2014 bei einer Information an Mitglieder der SP-Fraktion

„Es gibt keine Anzeichen, dass die EU oder die Mitgliedstaaten erneut zusammenzusitzen und mit der Schweiz erneut eine Sonderlösung suchen wollen.“
Richard Jones, EU-Botschafter in Bern, zum Ja der Schweiz zur Masseneinwanderungsinitiative.

“Wenn die Dominosteine in eine bestimmte Richtung fallen, steht auch die Marktintegration von Schweizer Firmen in der EU zur Diskussion. “
Dito

„Quotas are not on the table” – Dito, auf die Frage, ob die Debatte in Grossbritannien die Personenfreizügigkeit nicht auch in Frage stelle. In Grossbritannien gehe es um den Zugang zu Sozialhilfe und ähnliches, aber nicht um Kontingente und oder nationale Präferenzen.

Herbst 2013
„Wenn die Leute etwas zu sagen haben, ist regieren nicht so einfach.“
Nationalrat Nebiker zitiert Michael Gorbatschow 1989

24.06.2013
“Die USA ist ein freies Land. Deshalb sollte sich die Schweiz wirtschaftlich eher den USA annähern.”
Christoph Blocher im CASH, 20.09.2002

“Schweizer Finanzinstitute verwalteten gemäss einer neueren Untersuchung im Jahre 2011 ausländische Vermögen im Werte von rund 2,1 Billionen US-Dollar, was einem globalen Marktanteil von 30 % entspricht. Damit ist die Schweiz mit Abstand der grösste Standort für die grenzüberschreitende Vermögensverwaltung.”
Das steht im Brunetti-Bericht vom 06.06.2013 (Bericht der Expertengruppe „Weiterentwicklung der Finanzmarktstrategie“ – Regulatorische Herausforderungen für die grenzüberschreitende Schweizer Vermögensverwaltung und strategische Optionen)

15.03.2013

“Für mich war es sehr erstaunlich, zu sehen, dass wir ausser den geplanten und im Bau befindlichen Pumpspeicheranlagen keine zusätzlichen Speicherseen benötigen, um auch im Winter eine vollständig autarke Stromversorgung zu garantieren. Und dies nur mit erneuerbarer Energie, ohne Kernenergie und ohne zusätzliches Gas- und Dampfkraftwerk.”
Anton Gunzinger, Professor für Informationstechnologie und Elektrotechnik der ETH Zürich. 1994 hat ihn das „Time Magazine“ als einen der 100 kommenden Leader ausgewählt. Die Ergebnisse seiner Energie­modelle sind unter www.scs.ch abrufbar.

05.03.2013
“Jede Abfallbehörde der Schweiz hat gelernt an der Quelle anzusetzen, nur die Nagra nicht.”
Martin Ott, Biobauer, im ernergieexpress 3/12

“Klar es hat den einen oder anderen darunter, der etwas Geltungsdrang hat. Aber sorry…(lacht), das gehört auch ein bisschen dazu”
Mike Müller über Politiker (im Surprise Nr. 291)

„Als die deutsche Politik im Frühjahr 2011 den beschleunigten Atomausstieg beschloss, wurde von vielen Beobachtern vorausgesagt, dass Deutschland von einem Stromexporteur zu einem Stromimporteur werden würde und künftig vor allem Atomstrom aus dem Ausland beziehen müsste. Diese Befürchtungen haben sich nicht bewahrheitet. Im Gegenteil: Deutschland hat im vergangenen Jahr so viel Strom ins Ausland geleitet wie nie zuvor. (…) Als Hauptgrund für das Exportwachstum wird der starke Ausbau der erneuerbaren Energien, vor allem von Windkraft- und Solaranlagen, angeführt.“
NZZ online am 13.01.2013

04.09.2012
„Die Kernenergie war, im Gegensatz zu den gebetsmühlenartig wiederholten Aussagen, nie wirklich rentabel und auch nicht günstig. Schon im Jahre 1999 wurden Aktienanteile am Kernkraftwerk Leibstadt zu negativen Preisen gehandelt. Die Kraftübertragungswerke Rheinfelden AG (KWR) haben 120 Mio. D-Mark aus der eigenen Tasche bezahlt, damit sie ihre 5%-Beteiligung, das heisst ihr finanzielles Verlustpotential aufgrund des Mitbesitzes am Kernkraftwerk Leibstadt, los wurden.“
Kaspar Müller, unabhängiger Finanzexperte, Präsident der Stiftung ethos, an der PUSCH-Tagung vom 4. September 2012 in Solothurn.

03.08.2012
„Mit regulierten Endpreisen, die kaum über den Produktionskosten und noch unter dem Spotmarktpreis liegen, wird der Stromverbrauch subventioniert, was zu fehlenden Anreizen für zusätzliche Kapazitätsschaffung führt.“
Das schreibt die IEA über die Schweizer Strompreise. Sie warnt in ihrem Bericht über die Schweizer Energiepolitik vom Juni 2012 im Gegensatz zu den Schweizer Wirtschaftsverbänden vor zu tiefen Strompreisen.
„Neue Kernkraftwerke sind keine Option mehr.”
Heinz Karrer, CEO der Axpo-Gruppe im Energie.now!, Ausgabe Juni 2012

30.03.2012
„Medienfreiheit ist die Freiheit von einigen reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten“
frei nach Paul Sethe, Mitgründer der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ FAZ.

„Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt. Der andere packt sie kräftig an und handelt.”
Diesen Spruch von Dante Alighieri las ich in einem Glückwunschbrief an die gewählten Nationalräte von der UBS (ausgerechnet!)

„Man erkennt erst, wer nackt schwimmt, wenn die Ebbe kommt.”
Warren Buffet

„Man mag es höchstens bedauern, dass der Bundesbeschluss zwanzig Jahre zu spät kommt, nach­dem schon unzählige Landschaften und Ortsbilder von einmaliger oder auch von schlichter Schönheit und Eigenart in den letzten Jahren dem Baufieber und einer planlosen wilden Bauerei zum Opfer gefallen oder stark beeinträchtigt worden sind.“

Dieser Satz ist nicht etwa in der aktuellen Frühlingssession der Räte gefallen, sondern vor exakt vierzig Jahren. Gesagt hat ihn der damalige SVP-Nationalrat Ernst Akeret.

13.12.2011

„Wer passiv Abseits steht, vertritt unsere nationalen Interessen nicht.“
Bundesrätin Micheline Calmy-Rey bei ihrer Abschiedrede als Bundesrätin

12.12.2011
„Ich habe in meinem Leben immer das Gute zu sehen versucht und daran geglaubt, dass sich die Welt verbessern lässt.“
Clown Dimitri
„Ein Optimist hat nicht weniger oft unrecht als ein Pessimist. Aber er lebt froher.“
Charlie Rivel

25.8. 2011
„Meine Freunde und ich sind lange genug von einem milliardärsfreundlichen Kongress verhätschelt worden…“. Da rede die Politik immer vom Lastenteilen, „aber mich haben sie vergessen“.
Warren Buffett, der drittreichste Mann der Welt, der bereit ist mehr Steuern zu zahlen, zitiert in der Basler Zeitung vom 25. August 2011

25.6. 2011
Die zehn reichsten Personen besitzen mehr als Zweidrittel der Schweizer Bevölkerung.“
Hans Kissling, Ökonom Zürich

6.6. 2011
„Ich kann es Ihnen nicht sagen, Frau Teuscher.“
Ueli Maurer, Bundesrat, Vorsteher des Sicherheitsdepartementes, auf die Frage von Nationalrätin Franziska Teuscher, wohin denn die betroffenen Schweizerinnen und Schweizer im Falle eines Atomunfalles evakuiert würden.

4.5. 2011
„Die meisten Menschen wenden mehr Zeit und Kraft auf, um an Problemen herumzureden, anstatt sie anzupacken.“
Henry Ford

1.5. 2011
„Das permanente Leitmotiv ist überall Sicherheit. Ihm wird in typisch japanischer Weise mit geradezu fanatischer Akribie nachgelebt. Japan ist mit den strengsten nuklearen Sicherheitsvorschriften der Welt „gesegnet“; sie gehen weit über international anerkannte Normen hinaus.“
Neue Zürcher Zeitung über die Sicherheit der japanischen Atomkraftwerke am 11. Oktober 1980

31.1.2011
Wenn die technische Weiterentwicklung der Photovoltaik und die in der Schweiz noch reichlich verfügbaren Dachflächen berücksichtigt werden, «dann ist ein Potential von rund 30 Prozent des Schweizer Strombedarfs durch Sonnenenergie durchaus realistisch.“
Stefan Novak, Bundesamt für Energie

19.1.2011
Ausbaupläne für Solarenergie:
USA: Verdoppelung des Marktes bis Ende 2011. Verfünfachung bis 2013
China: 1 GW bis 2013
Indien: 20 Gigawatt bis 2022 (entspricht der Leistung von ca 20 AKW)
Financial Times Deutschland 19.1.2011

30.12.2010
„Ein Staat der die Freiheit der Bürger garantieren will, kann keine absolute Sicherheit garantieren.“

Moritz Leuenberger, Alt-Bundesrat im Tages-Anzeiger vom 30. Dez. 2010

„Wir sind alle Kinder des Zeitgeistes, selbst wenn wir uns ihm entgegenstemmen.“

dito

„Wir wollen, wir sollen uns deshalb der tendentiellen Entpolitisierung in allen gesellschaftlichen Bereichen widersetzen, wir müssen uns uns gegen alle Ansätze von Fremdenhass, Antisemitismus, und Diskriminierung zur Wehr setzen. Dazu wollen wir an der lichten Idee der Aufklärung festhalten, so wie es uns unsere beruflichen Fähigkeiten gestatten, wo immer wir stehen. Sei es am Rednerpult, sei es hinter der Couch, sei es in der Klinik, sei es vor oder nach dem Abschied.“

dito

7.12.2010
“ 312 Milliarden Dollar: Die Höhe der globalen Konsumsubventionen für fossile Treibstoffe –
57 Miliarden Dollar: Die Höhe der globalen Subventionen für Erneuerbare Energie.“
International Energy Agency (2010): World Energy Outlook 2010

22.09.2010
„Messieurs Dames les membres de l’assemblée générale – ääh – fédérale“
Der Versprecher von Bundesrat Hans Rudolf Merz bei seiner Abtrittsrede im Parlament

22.09.2010

Und erst recht verdient Respekt, wer die Kraft zum Kompromiss aufbringt und auch den Mut, die eigene Meinung zu ändern, denn dies ist weit anspruchsvoller, als das politische Geschehen stets nur in Sieger und Verlierer aufzuteilen „.
Moritz Leuenberger bei seiner Abschiedsrede als Bundesrat

22.09.2010
„Ich habe in meiner Amtszeit kein besseres politisches System kennengelernt als unsere direkte Demokratie, ich habe aber auch kein anspruchsvolleres System kennengelernt.“.

dito

06.06.2010
„Wir sehen, dass ihr System funktioniert, aber wir verstehen nicht warum.“
Der Sprecher einer Deutschen Bundestagsdelegation, nachdem er das Chaos im
Nationalratsbetrieb beobachtetet hatte.

08.01.2010″Wachstum um der Wachstum Willen ist die Ideologie der Krebszelle“.
Edward Abbey

22.12.2009

„Die Probleme der Welt können nicht mit der gleichen Denkweise gelöst werden, die sie erzeugt.“

Albert Einstein

11.12.2009

„Ihr müsst keine Leuchttürme sein. Es reicht, wenn ihr als Kerzen leuchtet. Viele Kerzen geben schöneres Licht als wenige Leuchttürme“.

Prof. René Schwarzenbach bei der Masterfeier der Umweltnaturwissenschaftler

06.12.2009

Es gibt vier Abschnitte im Leben eines Mannes: Wenn er an Sankt Nikolaus glaubt, wenn er nicht mehr an Sankt Nikolaus glaubt, wenn er Sankt Nikolaus spielt und wenn er aussieht wie Sankt Nikolaus.

07.11.2009
„You are what you love, not what loves you“.

Donald Kaufmann in „the adaptation“

03.10.2009
„In der Geschichte des Lebens wurden energieverschwendende Organismen durch Selektion immer aussortiert.“

Ernst Ulrich von Weizsäcker

10.09.2009
„Die Wirtschaft muss dem Staat helfen sich zu benehmen“.
Marcel Ospel Verwaltungsratspräsident UBS 2001 (- 2008 wurde die UBS mit 60 Mia. Staatsgeldern vor dem Bankrott gerettet).

27.08.2008
„Hinter jeder exzessiven Thematisierung von Jugendgewalt oder -suff steckt historisch gesehen immer dasselbe Motiv: die Angst der Erwachsenen vor ihrer Zukunft.“
Kurt Imhof, Soziologe

07.08.2008
„Eine friedliche Familie von Nationen entsteht durch Nationen friedlicher Familien.“
Sun Myung Moon

02.08.2008
„Die Solidarität mit künftigen Generationen ist auch heute in Frage gestellt, nicht nur durch den organisierten Widerstand gegen jede Klimapolitik oder durch die Abbaupläne im öffentlichen Verkehr. Denken wir daran: Investitionen in die Infrastrukturen sind unabdingbar und wir dürfen uns dafür auch verschulden, das heisst wir dürfen der künftigen Generation einen Beitrag an diese Investition zumuten.“
Bundesrat Moritz Leuebenberger in seiner 1. August Rede auf seinem Blog

01.08.2008
„Die Füürli am Himmel mache d’Wolke kaputt“.
Meine Tochter Zoe als sie zum ersten Mal in ihrem Leben ein Feuerwerk am Himmel gesehen hat

24.06.2007
„Zum Glück gibt es beide Basel, sonst könnten wir nicht so gute Beziehungen zu einander pflegen.“
Urs Wüthrich, Regierungsratspräsident BL, am Naturfreundetag

05.06.2008
„Wo alle gleich denken, denkt keiner besonders viel.“
Walter Lippuner, Journalist NZZ
Zeitlos“Bei mir ist time nicht money.“
Warda Blaser-Bircher, 100 Jahre alt

04.05.2007
Chinas Bruttosozialprodukt wächst seit Jahren um 9,5%, der Energieverbrauch um 10%.

13.04.2007
Ist der (berechtigte) Aufruf nach mehr Eigenverantwortung nicht mit der Aufforderung verbunden, ebenso die soziale Verantwortung mehr zu pflegen, endet er in der Entsolidarisierung und im destruktiven Egoismus.
NZZ, 13.04.2007

09.03.2007
„Solange die Waffenindustrie die grösste Industrie ist, gibt es keine Lösung für Armut und Umwelt. Solange wir Waffen und Krieg fördern, werden wir nie glaubwürdig Entwicklung fördern.“
Yolanda Kakabadse, ehemalige Umweltministerin von Ecuador am Natur-Kongress in Basel

15.02.2007
„Der Verbrennungsmotor muss weg!“
Bundesrat Rudolf Merz (FDP!), nachdem er vom Klimabericht in Kenntnis gesetzt wurde. Privat fährt er einen Offroader.

11.02.2007
„The benefits of strong early action considerably outweights the cost for the future.“
Nicolas Stern im UN-Klimareport als Begründung, warum es sich lohnt, heute gegen die Klimaerwärmung vorzugehen.

11.01.2006
Was es mit dem Begriff Genosse auf sich hat: Da begrüsst man die Leute mit „liebe Genossinnen und Genossen“ und schon verdrehen einige die Augen. Wer kann es ihnen verübeln. Diese Anrede tönt irgendwie von Gestern, verstaubt, nach DDR und erinnert im unpolitischen Zusammenhang bestenfalls an „Leidensgenosse“. „Genosse“ – als Begriff ein Ausbund an Lustlosigkeit? – Weit gefehlt! Der Wortstamm von „Genosse“ kommt – wer hätte das gedacht – von „Geniessen“. „Genosse“ geht auf das mittelhochdeutsche „genoze“ zurück und bezeichnet einen Menschen, der mit einem anderen die Nutznießung einer Sache gemeinsam hat. Genossinnen und Genossen sind, modern gesprochen, „Mitgeniessende“.