JA zur Initiative „Nachhaltige und faire Ernährung“

Der Anteil von tierischen Produkten in unserer Ernährung ist zu gross. Die Ackerfläche, die wir im Ausland benötigen,um unsere Tiere zu füttern, ist gleich gross wie die Ackerfläche in der Schweiz. Wiederkäuer wir Rinder und Schafe produzieren zudem die Treibhausgase Methan und Lachgas. In Südamerika werden Primärwälder gerodet für den Sojaanbau für Nutztiere, was enorm viel Kohlendioxid freisetzt. Pflanzliche Ernährung verbraucht demgegenüber bis zu zehnmal weniger Land und verursacht weitaus geringere Treibhausgasemissionen.

Wenn wir den Fleischanteil in unserer Nahrung senken, leisten wir also einen enorm wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit. Die Initiative verbietet allerdings niemandem den Fleischkonsum, sie schafft aber endlich Wahlfreiheit: Auch in öffentlichen Kantinen soll nun die Möglichkeit bestehen, ein rein pflanzliches Menü zu wählen. Das ist nicht mehr als vernünftig.

Argumentarium der Initianten