IV und Teilzeit: Was lange währt, wird endlich gut

Gute Nachrichten für Teilzeitarbeitende – ab 2018 werden sie bei der IV nicht mehr diskriminiert.

Teilzeit erwerbstätige wurden bisher beim Anspruch auf IV-Leistungen diskriminiert. Das führe bei Teilinvalidität zu tieferen Renten oder gar komplettem Ausfall des Einkommens. Das Problem: Die Berechnungsmethode der IV gewichtete Hausarbeit geringer als Erwerbsarbeit.

2012 habe ich in einem Postulat den Bundesrat beauftragt, dieses Problem zu lösen.
In seiner Antwort 2015 räumte der Bundesrat die Schwächen ein und versprach Besserung.
Zudem wandte sich eine Betroffene wandte an den europäischen Gerichtshof für Menschenrechte – und bekam 2016 Recht.

Jetzt hat der Bundesrat die Verordnung geändert:
Per 2018 wird die diskrimierende Berechnungspraxis aufgehoben. Damit ist das Problem gelöst.

Es lohnt sich also, hartnäckig zu bleiben!