Erfolg für Teilzeitarbeitende bei der IV

ahv_iv_grPersonen, die gleichzeitig teilerwerbstätig sind und Aufgaben in Familie und Haushalt wahrnehmen, werden bei der Invalidenversicherung diskriminiert. Im schlimmsten Fall gehen sie bei Invalidität leer aus. Das habe ich in einem Postulat kritisiert und den Bundesrat gebeten, aufzuzeigen, wie man dieses Defizit beheben kann. Und siehe da – es hat genützt! Der Bundesrat schreibt in seinem Bericht, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sei ihm ein Anliegen, deshalb dürfe die Ausübung einer Teilzeiterwerbstätigkeit keine negativen Auswirkungen auf die Ansprüche gegenüber den Sozialversicherungen haben. Er schlägt deshalb vor, dass sich die ärztliche Beurteilung der Arbeitsunfähigkeit künftig auf das effektive Erwerbspensum und nicht auf eine theoretische Vollzeitbeschäftigung abstützen soll. Diese Verbesserung wird mit der nächsten Verordnungsänderung umgesetzt.

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